Archive for the ‘Landeskunde’ Category

Galerie der bedeutendsten Künstler 2

Altarkunst, hat auch auf oberbayerischem Gebiet bedeutende Werke hinterlassen: 1511-14 den Hochaltar der ehemaligen Stiftskirche St. Kastulus in Moosburg. Eindringliche Schnitzwerke Leinbergers im Stil des spätgotischen Barock besitzt auch die Münchner Frauen-kirche (um 1525, hl. Christophorus). Franz von Lenbach, geb. 1836 in Schrobenhausen, gest. 1904 in München. Nach Lehre bei Piloty in München und Tätigkeit […]

Galerie der bedeutendsten Künstler

Cosmas Damian Asam, geb. 1686 in Benediktbeuern, gest. 1739 in München. Einer der Hauptmeister der süddeutschen Freskomalerei. Ausgebildet in Rom, wo er die hochbarocke Illusionsmalerei aufnahm. Zusammenarbeit mit seinem Bruder Egid Quirin. Hauptwerke in Oberbayern: 1720/21 Schleißheim, Fresko über dem Treppenhaus; 1722 Fürstenfeld, Fresken im Chor; 1723/24 Freising, Fresken im Langhaus; 1731 Fürstenfeld, Fresken im […]

Geschichte und Kunst 6

König Max II. (1848-64) hatte für die bildende Kunst weniger Verständnis als sein Vater – er war ein Freund und Förderer der Wissenschaften. Dennoch hat München diesem König eine seiner eindrucksvollsten Straßen zu verdanken: die Maximilianstraße mit ihren monumentalen historistischen Bauten. Auf dem Isarhochufer ließ er das Maximilianeum errichten. Als erster moderner Glas-Ei- sen-Großbau entstand […]

Geschichte und Kunst 5

Das 18. Jahrhundert und die Kunst des Rokoko Kurfürst Karl Albrecht (1726-45) war nicht weniger ehrgeizig als sein Vater und nahm noch einmal den Kampf gegen das Haus Habsburg auf. 1742 von den Kurfürsten zum Kaiser gewählt, sah er sich mit der Habsburgerin Maria Theresia konfrontiert, die selbst Thronansprüche geltend machte. Zwei Tage nach Karl […]

Geschichte und Kunst 4

Streng religiös erzogen, sah Maximilian sich nicht als Beherrscher, sondern nur als Vater und Hüter seiner Untertanen. Nach dem Frie-densschluss von 1648 sorgte er für Steuerbefreiung und weitere Unterstützung der ins Land heimkehrenden Soldaten. Als ihm 1636 der ersehnte Thronfolger geboren wurde und ihm auch politisch das Glück zur Seite stand, ließ Maximilian auf dem […]

Geschichte und Kunst 3

Die Kunst der Frühgotik (1250-1320) und der Hochgotik (1320- 1400) können wir im heutigen Oberbayern anhand eindrucksvoller Bauten verfolgen, wenn auch eingeräumt werden muss, dass die Oberpfalz (Regensburg), Franken (Rothenburg, Nürnberg) und Schwaben (Augsburg, Kaisheim) reicher an bedeutender Architektur sind. In ihren Bauten bedienten sich die Bischofsstädte und die Klöster der Prediger- und Bettelorden der […]

Geschichte und Kunst 2

Das Hochmittelalter und die Kunst der Romanik und Gotik Unter den Saliern (1027-70) spielte Bayern keine wesentliche Rolle. Kulturell jedoch wurden die Voraussetzungen für wichtige Veränderungen geschaffen. Wilhelm von St. Emmeram, seit 1069 Abt von Hirsau, leitete religiöse Reformen ein. In Bayern setzte sich jedoch nicht die strenge Reform von Cluny durch, sondern die gemäßigtere […]

Geschichte und Kunst

Frühgeschichte Ludwig Thoma, der in seinen Bauerngeschichten >Agricola< die Bayern als »selbst gezügelte« und »Ureinwohner dieses Landes« pries, hätte vermutlich an der heutigen Geschichtswissenschaft wenig Freude. Inzwischen hat es sich nämlich herausgestellt, dass der Stamm der Bayern, die Bajuwaren, aus verschiedenen Völkergruppen zusammenwuchs. Von allen Theorien, die zu diesem Thema aufgestellt wurden, hält man heute […]

Oberbayern – die Landschaften, der Bezirk

Vor den Endmoränen breiten sich ausgedehnte Schotterflächen aus, von den Schmelzwassem gegen Ende der Eiszeit aufgeschüttet. Die größte dieser Schotterflächen, die Münchner Schotterebene, erstreckt sich über 1485 km2 zwischen Moosburg im Norden, Maisach im Westen und Höhenkirchen im Süden. Wegen ihres Gefälles von 250 m auf 75 m wird sie auch als Münchner Schiefe Ebene […]

Oberbayern – die Landschaften, der Bezirk

»Herr, wen du lieb hast, den lässest du fallen in dieses Land.« Ludwig Ganghofer, als Verfasser populärer Bergbauernromane von der literarischen Welt eher mit Geringschätzung bedacht, hat dennoch schöne Worte für seine oberbayerische Wahlheimat gefunden. Der viel zitierte Satz aus der >Martinsklause< (1894) gilt dem Berchtesgadener Land, also einem Gebiet, das ebenso wie das Werdenfelser […]